Veröffentlicht am Do., 10. Nov. 2016 18:00 Uhr

Ein Christbaum mit 300 von Geflüchteten und Reinickendorfer Bürgerinnen und Bürgern gestalteten Lichtern erstrahlt seit dem ersten Advent auf dem Gelände der evangelischen Hoffnungskirchengemeinde in Neu-Tegel. Der Baum steht für friedliches Zusammenleben, die Laternen sind leuchtende Symbole für Vielfalt und Gemeinschaft.
Das Kunstprojekt unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsident a.D. Dr. Wolfgang Thierse ist ein Produkt der Zusammenarbeit von Bezirk, Kirche und engagierten Bürgern in Reinickendorf. Finanziert wird es aus öffentlichen Mitteln und aus Mitteln der Landeskirche Berlin - Brandenburg - schlesische Oberlausitz. Auch der Integrationsbeauftragte des Bezirks Reinickendorf beteiligt sich an dem Projekt.
Die Künstler Sophia Carmargo und Thomas E. J. Klasen von der Berliner Lichtergalerie haben das Konzept erarbeitet. Sie haben in Berlin schon an mehreren Orten Laternen als Zeichen für Hoffnung und friedliches Miteinander aufleuchten lassen: In Reinickendorf stellten Flüchtlinge und Berliner Bürgerinnen und Bürger auf dem Gelände der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik im Jahr 2015 ihre Laternengalerie aus. Außerdem war 2016 die Wanderausstellung "heimat-los" mit Leuchtkörpern unterwegs.
Eingeweiht wurde der Christbaum bei der Abschluss-Andacht des Basars der Hoffnungskirchengemeinde am Sonntag, dem 27. November 2016, um 16.30 Uhr im Tile-Brügge-Weg 49, 13509 Berlin.
Auch in den Kirchengemeinden Lübars, in der Apostel-Petrus-Kirchengemeinde und in der Lindenkirche werden in der Adventszeit Christbäume mit von Geflüchteten und Reinickendorfer Bürgern gestalteten Lichtern erstrahlen.

Das Plakat zum Projekt finden Sie hier.

Weitere Informationen zur Lichtergalerie gibt es hier.


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