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Stadtteilmütter in Reinickendorf

Die Stadtteilmütter im FACE Familienzentrum sind Ansprechpartnerinnen für alle Fragen rund um das Thema Familie, Erziehung und Bildung. Sie geben Informationen darüber weiter, wo Eltern konkret Unterstützung bekommen und begleiten Familien nach Absprache zu Behörden, sozialen Einrichtungen und Beratungsstellen.

Sprechstunde vor Ort:

dienstags 9 bis 11 Uhr und donnerstags 13 bis 15 Uhr
im Haus der Familie, Wilhelmsruher Damm 159, 13439 Berlin

Kommen Sie gerne zur Sprechstunde vorbei oder kontaktieren Sie unsere Stadtteilmütter direkt. Die genauen Kontaktdaten finden Sie auf face-familienzentrum.de/stadtteilmuetter.

Zu generellen Fragen über das Projekt können Sie sich gerne an Dorothea Petersen (dorothea.petersen@face-familienzentrum.de) wenden.

Als geschulte Ansprechpartnerinnen mit eigenem Migrationshintergrund übernehmen Stadtteilmütter für Familien aus ähnlichen Kulturkreisen eine Brückenfunktion, um Zugänge zu Hilfs- und Unterstützungsangeboten zu erleichtern. 

Die Stadtteilmütter im Märkischen Viertel werden über das Pilotprogramm „Solidarisches Grundeinkommen“ der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales finanziert und gehören als Projekt „Stadtteilmütter“ zum Landesprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Ziele

Der Schwerpunkt der Arbeit der Stadtteilmütter liegt im Begleiten und Unterstützen von Familien mit Kindern. Sie ermutigen Eltern ihre Erziehungsverantwortung wahrzunehmen, stärken ihre Kompetenzen und beraten darüber, wie sie die Entwicklung ihres Kindes aktiv unterstützen können. Sie sind Ansprechpartnerinnen und muttersprachliche Unterstützung für Kitas, Grundschulen und andere soziale Einrichtungen im Viertel. Durch die Arbeit werden die Bildungs- und Teilhabechancen der Familien im Viertel verbessert. 

Qualifizierung

Stadtteilmütter werden in einem sechsmonatigen Kurs für ihre Arbeit qualifiziert und erhalten nach erfolgreicher Teilnahme ein Zertifikat. Die Qualifizierung beinhaltet Grundkenntnisse zu folgenden Themen:

  • Bedürfnisse von Kindern und ihre Entwicklung

  • Erziehung von Kindern

  • Spielen ist Lernen

  • Sprachentwickung

  • Kita-und Schulsystem

  • Gesundheitsförderung

  • Unfallvermeidung, Verkehrserziehung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz

  • Prävention in der Erziehung (Suchtprävention)

  • Medienerziehung

  • Rechte des Kindes

Zu festen Zeiten sind Stadtteilmütter in Familienzentren, Kitas und Grundschulen eingesetzt. Sie bauen Kontakt zu Familien auf, können sie auch zu Hause besuchen und haben die Möglichkeit einer längeren Begleitung. Stadtteilmütter arbeiten eng mit den verschiedenen sozialen Einrichtungen im Viertel wie auch im Bezirk zusammen.

Das Angebot ist vertraulich und kostenlos.

Die „Stadtteilmütter“ sind ein Programm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.